Mitteilung: 19. März 2019

SPD Kreistagsfraktion informiert sich im Schleswiger Klärwerk

Die SPD Kreistagsfraktion hat kürzlich die Einladung der Schleswiger Stadtwerke angenommen, das Klärwerk in Schleswig zu besichtigen, sich einen Eindruck von der Anlage zu machen und auch den aktuellen Stand zum Thema Eintrag von Plastik in der Schlei zu bekommen. Da das Thema zu Beginn des Jahres 2018 eines der wichtigsten Themen im Kreis war und die Fraktion viel beschäftigt hat, lag es nahe sich ein Jahr später noch mal ein Bild vom aktuellen Sachstand zu machen.

Bild: (links) Ansicht Klärwerk, (rechts) Wolfgang Schoofs und Ralf Wrobel

Zu Beginn gab Werksleiter Wolfgang Schoofs einen Überblick über die Anlage, die mit einer Auslegung für rd. 72.000 Haushalte eine eindruckende Größe hat und an die neben der Stadt Schleswig auch eine größere Zahl von Gemeinden aus dem Kreisgebiet angeschlossen ist.

Im Gespräch wurden zudem die zukünftigen Herausforderungen angesprochen. Insbesondere die verpflichtende thermische Verwertung der Klärschlämme ab dem Jahr 2022 stellt die Anlagen vor große finanzielle und logistische Herausforderungen.

Das Thema Eintrag von Plastik in die Schlei hat in der Diskussion eine besonders große Rolle eingenommen. Die Fraktion wollte natürlich wissen, ob der Eintrag inzwischen völlig unterbunden werden konnte und ob sichergestellt ist, dass kein weiteres Plastik aus der Anlage in die Natur gelangen kann. Mit erfreulicher Offenheit wurde das Thema in allen Details erläutert und die Fragen der Fraktion wurden beantwortet. Die Botschaft, dass zügig reagiert wurde, dass eine groß angelegte Reinigungsaktion erfolgt ist und vor allem, dass die Vergärung von Speiseresten, die zu der Einleitung von Plastik geführt hatte, heute nicht mehr erfolgt wurde erfreut aufgenommen.

„Unsere Landschaft und Natur ist eine der wichtigsten Grundlagen für das Leben und Wirtschaften in unserem Kreis. In Zukunft müssen wir noch besser aufpassen, dass solche Fehler gar nicht erst passieren“, fasst der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Wrobel die Eindrücke der Fraktion zusammen.