Pressemitteilung: 02. Juni 2019

SPD Kreistagsfraktion: Unterstützung von Jugenderholungsmaßnahmen zukünftig durch den Kreis – Fraktion stellt entsprechenden Antrag im Jugendhilfeausschuss

Entlastung der ehrenamtlichen Arbeit der anbietenden Vereine 

Die Jugenderholungsmaßnahmen in den Ferien sind ein wichtiges Angebot für Kinder- und Jugendliche im Kreisgebiet. Der Kreisjugendring, der Kreissportverband, zahlreiche Freiwillige Feuerwehren, das Rote Kreuz und weitere Akteure im Kreis sorgen dafür, dass es Jahr für Jahr ein tolles Ferienangebot für die Jugendlichen im Kreis gibt. 

Damit die Maßnahmen durchgeführt werden können, ist es von zentraler Bedeutung, dass diese auch mit öffentlichen Geldern bezuschusst werden. Bisher erfolgt dies durch die Ämter und Gemeinden, wobei nicht alle Gebietskörperschaften einen Beitrag leisten. Auch die Höhe er Zuschüsse ist derzeit nicht einheitlich.

Um den Veranstaltern von Jugenderholungsmaßnahmen zukünftig mehr Planungssicherheit zu geben, die flächendeckende Bezuschussung zu gewährleisten und einen zentralen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, setzt sich die SPD Kreistagsfraktion dafür ein, dass die Aufgabe der Bezuschussung von Jugenderholungsmaßnahmen künftig durch den Kreis übernommen werden soll. Ziel muss es sein einen Betrag in Höhe von 3,50 € pro Teilnehmer pro Tag bereitzustellen.

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24.05.2019 hat die SPD Kreistagsfraktion deshalb nun beantragt, die Verwaltung aufzufordern ein Konzept für die Umstellung der Zuschüsse zu erarbeiten, damit die Umstellung für das Jahr 2020 erfolgen kann.Der Jugendhilfeausschuss hat zunächst beschlossen die Verwaltung zu beauftragen die Zahlengrundlage für die kommende Sitzung aufzubereiten.

„Wir möchten die Veranstalter dieses tollen Angebots gerne unterstützen und dafür Sorge tragen, dass Ihnen so wenig Steine wie möglich in den Weg gelegt werden“, so der Fraktionsvorsitzende Ralf Wrobel, der die Änderung bereits im Rahmen der Haushaltsberatung im Kreistag angekündigt hatte. „Ich bin mir sicher, dass wir ein Verfahren finden, dass für alle praktikabel ist und den Veranstaltern Planungssicherheit und gute Bedingungen sicherstellt“, so Wrobel weiter.