Pressemitteilung: 06. Juli 2019

SPD: Konsequenter Klimaschutz im Kreis statt plakative Überschriften

Am 26.06. hat der Kreistag Schleswig-Flensburg getagt. Neben anderen Themen stand ein Antrag der Freien Wähler auf der Tagesordnung im Kreisgebiet den Klimanotstand auszurufen. Die SPD-Fraktion hat sich dazu entschlossen diesen Antrag abzulehnen und gleichzeitig einen Alternativvorschlag vorgelegt.

Das Thema Klimaschutz beschäftigt uns als Fraktion sehr. Denn klar ist, dass der Klimawandel unabstreitbar ist und uns die Folgen auch im Kreis Schleswig-Flensburg treffen werden. 

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten auf diese Entwicklung zu reagieren. Man kann – wie im vorliegenden Antrag – den Klimanotstand ausrufen und eine ganze Reihe von globalen Forderungen an die Bundesregierung stellen, man kann aber auch das Thema herunterbrechen und geeignete Maßnahmen für den Kreis Schleswig-Flensburg definieren. Genau das hat die SPD Kreistagsfraktion getan, in dem sie einen Änderungsantrag zum Klimanotstand-Antrag der Freien Wähler gestellt hat. Download des Antrages.

Wir haben darin konkrete Maßnahmen vor Ort definiert und deren zügige Umsetzung gefordert, mehr Engagement bei den kreiseigenen Immobilien angemahnt und wir wollen vor allem, dass zukünftige Entscheidungen jeweils auf ihre Auswirkung auf das Klima gekennzeichnet werden. Das mag vielleicht nicht so populär sein wie einen Notstand auszurufen, den Kreis und seine das Klima betreffenden Entscheidungen bringt es aber weiter. Und genau dafür werden wir im zuständigen Ausschuss streiten, wenn dieaus dem Kreistag überwiesenen Anträge dort aufgerufen werden. Gemeinsam müssen wir entschlossen handeln. Denn genau das ist jetzt gefragt.